Unverfälschte Volksmusik und Volkstänze bietet das Festzelt Tradition auf der Oidn Wiesn. Dort spielen die Kapellen ausschließlich bayerische Blasmusik. Täglich treten dort mittags und abends Trachtengruppen auf.
Echte bayerische Tradition und Gemütlichkeit können die Gäste im Festzelt Tradition auf der Oidn Wiesn erleben. Mit 5.000 Sitzplätzen innen und 2.700 Plätzen im Biergarten ist es das größte Zelt auf dem historischen Teil des Oktoberfestes. Ab 11 Uhr spielen „Die Münchner Oktoberfestmusikanten“ unter der Leitung von Wolfgang Grünbauer. Mittags treten Trachtengruppen aus den verschiedenen Gauverbänden in Bayern auf. Ab 18 Uhr zeigen die Vereine aus dem Isargau bayerisches Brauchtum.
An den Sonntagen präsentieren sich außerdem die Gebirgsschützenkompanien sowie jeweils eine Jugendmusikkapelle aus Ober- oder Niederbayern. An mehreren Abenden laden Tanzmeister die Gäste zum Mittanzen auf dem Tanzboden in der Mitte des Zeltes ein. Das Programm wurde vom Festring München zusammengestellt, der auch den Trachten- und Schützenzug am ersten Wiesensonntag veranstaltet. Das komplette Programm ist auf der Webseite vom Festzelt Tradition zu finden.
Radi selber schneiden, wer es noch kann
Die Speisekarte im Festzelt Tradition offeriert typisch bayerische Gerichte vom Hendl über Schweinshaxn bis zum Münchner Schnitzel. Werktags gibt es von Montag bis Mittwoch bis 12 Uhr aus der Wurstkuchl zwei Stück Weißwürste mit Brezn für 5,50 Euro. Wer ein deftiges Frühstück mag, bestellt das Lohnkutscher-Frühstück mit Röstkartoffeln, Speck, Zwiebeln, Spiegelei und gerösteten Schwarzbrotecken. Von Montag bis Freitag werden ab 11 Uhr preiswerte Mittagsgerichte angeboten. Der Steckerlfisch wird traditionell über dem Holzkohlen-Bodenfeuer gegrillt. Auch die Bratwürstl kommen vom Holzkohlen-Grill. Wie es früher der Brauch war, kann ein Radi bestellt werden, den der Gast dann selbst schneidet. Dazu steht in der Speisekarte „Wer kann’s noch?“ und „Ein Heftpflaster gibt’s umsonst dazu“.
Limobrunnen für die Kinder
Ausgeschenkt wird das Oktoberfestbier von Augustiner aus dem Holzfass, serviert im gekühlten Steinkrug. Im Franziskaner Weißbiergarten draußen gibt es Hefeweißbier im 0,5 Liter Steinkrug. Die besondere Attraktion für die Kinder ist der Limobrunnen, in dem die Kleinen ihre Limo selbst zapfen können. Immer Donnerstag Vormittag von 10 bis 12 Uhr können sie dort beim Kindervormittag das echte Münchner Kindl treffen und und sie von Herzenslust über ihre Aufgaben auf dem Oktoberfest ausfragen.
Casting für Gurkenverkäufer
Die Wirtsfamilie Winklhofer hat in diesem Jahr eine alte Tradition wiederbelebt. Im Zelt werden Gurken einzeln aus dem Holzfass an den Tischen verkauft, wie es früher in den Bierzelten üblich war. Per Stellenanzeige wurde ein Gurkenmann gesucht und gefunden. Gesucht wurde ein Münchner Original, das die Balance zwischen freundlichem Anpreisen der Ware und derben Sprüchen beherrscht. Gekleidet ist er übrigens nicht in Tracht, sondern im historischen, schwarz-weißen Münchner Gwand sein.
Biermarken für Festzelt Tradition gewinnen
oktoberfest-oidewiesn.de verlost fünfmal je zwei Biermarken für eine Maß Augustiner-Oktoberfestbier, gestiftet von der Wirtsfamilie Winklhofer/Wieser. Beantworten Sie dafür folgende Frage:
Wo können sich die Kinder jeden Donnerstag am Vormittag mit dem echten Münchner Kindl treffen?
Schreiben Sie die Lösung per Mail an redaktion@stadtmagazin-muenchen24.de. Bitte geben Sie auch eine Postadresse an, damit Ihnen die Gutscheine zugesandt werden können. Hinweis: Biermarken können im Festzelt nur von Personen über 16 Jahre eingelöst werden.
Einsendeschluss ist Mittwoch, 24. September 2025, um 24 Uhr.
