Alexander Egger hat den Vertrag für die Münchner Stubn auf dem Oktoberfest nicht unterschrieben. Die Nachfolge tritt Klaus Bartl mit dem Flößerstadl an.
Klaus Bartl hat mit dem Flößerstadl den Zuschlag für den Platz auf dem Oktoberfest bekommen, nachdem Alexander Egger mit den Münchner Stubn nicht mehr auf die Wiesn wollte. Denn Egger wollte ein größeres Wiesnzelt. Nach eigner Aussage lohne sich der Betrieb eines kleinen Wiesnzeltes kaum, das als Hühnerbraterei lediglich ein eingeschränktes Speisenangebot haben darf. Er hat sich auf die Plätze der großen Festhallen Schottenhamel und Paulaner sowie auf die Schützenlisl auf der Oidn Wiesn beworben und ist in allen drei Fällen gerichtlich in erster Instanz gescheitert. Egger erhielt wieder den Zuschlag für die Münchner Stubn.Den Vertrag mit der Stadt hat er allerdings nicht fristgerecht unterschrieben und ist dadurch aus dem Rennen.
Stadtrat entscheidet sich für den Flößerstadl
In einer Sondersitzung hat sich der Stadtrat am Dienstag, 7.7.2026, für den Nachrücker mit den meisten Punkten entschieden. Es ist Klaus Bartl, der in Thalkirchen den Campingplatz sowie das Wirtshaus und Hotel Almwirt in Haar betreibt. Er hat sich mit Bartls Flößerstadl beworben und war erster Nachrücker auf der Liste.
Wiesn-Stadträtin Anja Berger hat im Interview bei der Eröffnung des Magdalenenfestes im Hirschgarten ohne Namen zu nennen schon so viel angekündigt: „Ich bin überzeugt, dass das toll wird, was der neue Betreiber hinstellen wird.“
Thema Flößer-Tradition im Kommen
Dass Bartl das Thema Isarflößer für das Wiesnzelt gewählt hat, ist naheliegend. Der Campingplatz in Thalkirchen liegt direkt neben der Floßlände in Thalkirchen. Das ist nun der zweite gastronomische Betrieb auf der Wiesn, der die Tradition der Isarflößer hoch hält. Seit dem letzten Jahr gibt es auf dem Oktoberfest den Weißbiergarten Isarschänke, der sich dem Thema Flößerei widmet.
Das folgende Interview mit Wiesn-Stadträtin Anja Berger am vergangenen Samstag bei der Eröffnung des Magdalenenfestes im Hirschgarten statt. Da durfte sie den mutmaßlichen Nachfolger noch nicht verraten, weil der Stadtrat erst am Dienstag die Entscheidung gefällt hat:
